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Rückblick auf die Aktivitäten der letzten Zeit:

Mit Braucks ganz nach unten

Bergkamen/16.1.2010: Ein ganz besonderes Highlight gab es diesmal mit Werner Braucks. Dann ging es mit ihm nicht in die weite Welt, sondern 1.000 Meter in die Tiefe und in die Bergbauanfänge Bergkamens. Gezeigt wurden in einem Dia-Vortrag seltene Fotos aus sonst verschlossenen Archiven des Bergkamener Bergbaus

Werner Braucks mit seinem Lieblingsspielzeug: seine beiden unscheinbaren Diaprojektoren, mit denen er mit faszinierenden Diashows seine Zuschauer in immer neue Welten auf dieser Erde entführt.

Adventsfeier Seniorenrunde KAB 2009
Bergkamen/16.12.2009.
"Ich hab' auch noch eine!" war wohl einer der meistgebrauchten Sätze bei der Adventsfeier der KAB-Senioren. Gemeint waren damit  Geschichten und Gedichte, die die Senioren zum Vortragen zur Adventsfeier mitgebracht hatten. Langeweile kam so nicht eine Minute auf. Zwischendurch kamen dann auch die Kinder vom benachbarten Kindergarten und sangen laut und kräftig einige bekannte Weihnachtslieder und machten dazu auch die passenden Fingerspiele. Der Erste Vorsitzende der KAB St. Elisabeth Klaus-Dieter Hoffmann ließ es sich ebenfalls nicht nehmen, die Weihnachtslieder auf dem Akkordeon zu begleiten.

 

Adventsfeier KAB 2009
Bergkamen/13.12.2009.
Eine stimmungsvolle Adventsfeier mit weihnachtlichen Geschichten, Liedern und Knabbereien erlebten die Mitglieder und Freunde der KAB St. Elisabeth am dritten Adventssonntag. Für Begeisterung im rappelvollen Saal des Elisabeth Hauses sorgte dabei Florian Kirsch mit vielen weihnachtlichen Liedern, die er auf der Flöte perfekt vortrug. Ebenfalls für Begeisterung sorgte Claudia Krause, die ebenfalls virtuos auf dem Cello bekannte Weihnachtslieder vortrug.

 

Besichtigung der Krombacher-Brauerei
Krombach/17.9.2009 
Den Wünschen vieler Mitglieder nachgegeben hat der Vorstand der KAB St. Elisabeth! Man wollte noch einmal zur Krombacherbrauerei fahren, um jetzt endlich die fertiggestellte hochmoderne Abfüllanlage zu besichtigen. Und das war dann auch ein Schauspiel für
sich: Auf der einen Seite der riesigen Abfüllhalle kamen die LKW mit dem Leergut an, in der Halle wurden die Flaschen dann sortiert, gereinigt und in einem rasenden Tempo wieder gefüllt, so daß die LKW auf der anderen Seite gleich wieder Richtung Krombacher-Genießer losfahren konnten. Zuvor wurden noch die riesigen Gärbottiche besichtigt. Natürlich gab es dann nach soviel Fußmarsch auch die wohlverdiente Pause mit dem ,,Krombacher Dreiklang": Westfälischer Schinken, Schanzenbrot und Krombacher Pils. Ein wahrer Genuß! Und jede Menge gute Laune!

Stadtführung mit dem Kiepenkerl durch Werne

Werne/23.8.2009: Einen Streifzug durch den historischen Stadtkern von Werne unternahm am Sonntag die KAB St. Elisabeth Bergkamen. Karl-Heinz Overmann, der sich in einen mittelalterlichen Kiepenkerl verwandelt hatte, geleitete die Teilnehmer entlang der vielen geschichtsträchtigen Stellen wie Pfarrkirche St. Christophorus, Stadttore, Stadtmauer und vieles mehr und schmückte den Rundgang natürlich mit Dönekes und Vertellkes, zwischendurch gab es zur Stärkung auch noch ein zünftiges Löffel-Schnäpsken. Fazit: nach diesem erfrischenden Morgenrundgang sehen die KAB'ler Werne mit ganz anderen Augen ...

 

Gruß aus dem Harz 2009:

Volkskrankheit Arthrose

Bergkamen/24.4.2009: Über einen riesigen Zulauf freuen konnte sich Dr. Dieter Metzner, Chefarzt der Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie im Krankenhaus Kamen. Auf Einladung der KAB St. Elisabeth referierte er über das Thema „Verschleiß und Arthrose von Hüft- und Kniegelenk“. Informationen über die speziellen Krankheitsbilder gab es ebenso, wie auch über die höchst unterschiedlichen Behandlungsmöglichkeiten, und nicht zuletzt auch, wie man diesen Krankheiten vorbeugen kann. „Jeder Mensch hat ein Recht auf ein schmerzfreies Leben“, ist die Maxime von Dr. Dieter Metzner. Überzeugend konnte er die Sorgen seiner Zuhörer zerstreuen. So sei man für eine Operation nie zu alt, habe er doch erst vor kurzem eine hundertjährige Patientin wieder zum Laufen gebracht. Auch würde nicht in jedem Fall gleich das betroffene Gelenk ausgetauscht. Und nach einem spezialisierten Krankenhaus müsse man ebenfalls nicht lange suchen, denn im Krankenhaus Kamen würde mit neuesten Operationsmethoden, inzwischen sogar mit Lasertechnik, vom Kniegelenk bis zum Schultergelenk, alles wiederhergestellt. Folgerichtig gab es dann auch zum Schluß begeisterten Applaus von den zahlreich erschienenen Zuhörern.

Jahreshauptversammlung 2009

Bergkamen/8.2.2009  Den Stab weitergegeben hat nach mehr als einem Vierteljahrhundert überaus erfolgreicher Vorstandsarbeit nun der 1. Vorsitzende der KAB St. Elisabeth Bergkamen, Gerd Koepe. Leicht fiel es ihm nicht - und freiwillig hat sich auch kein Nachfolgekandidat gemeldet. Nachdem Gerd Koepe allerdings versichert hatte, auch als Ehrenvorsitzender ihm mit Rat und Tat zur Seite zu stehen, stellte sich Klaus-Dieter Hoffmann aus dem Leitungssteam zur Wahl und wurde einstimmig von den zahlreich anwesenden KAB-Mitgliedern gewählt.

Ein letztes Mal durfte dann Gerd Koepe die Jahreshauptversammlung leiten. In seinem Jahresbericht blickte
Gerd Koepe auf ein auch für die KAB interessantes und lebhaftes Jahr 2008 zurück, Luzi Larmann, Leiterin
der Seniorengruppe und Beate Hoffmann von den KAB-Frauen hatten ebenfalls Interessantes aus ihren
Gruppen zu berichten. Peter Andrzejewski, Leiter der KAB-Jugend, war sichtlich zufrieden von den
sportlichen Aktivitäten seiner KAB-Kickerjugend.

 

Die obligatorischen Wahlen brachten dann keine Veränderung: 1. Kassierer ist weiterhin Hubert Fellmann und
1. Schriftführer Gerhard Prenneis. Das Team der Vertrauensleute bleibt komplett. Petra Kosanetzki muß
allerdings aus familiären Gründen ausscheiden. Mit einem Blumenstrauß und einem kleinen Präsent gab es
für sie ein Dankeschön von der KAB für die geleistete Arbeit.

 

Besonderes Highlight auch bei dieser Jahreshauptversammlung waren natürlich die Jubilarehrungen.
Für 50 Jahre KAB-Zugehörigkeit wurden Karola und Heinz Funke geehrt, für 25 Jahre Cäcilia und Peter Andrzejewski, Beate und Werner Jütte, Monika und Gerhard Prenneis und Adelheid Kosanetzki.

Auch das Jahresprogramm 2009 verheißt wieder eine bunte Vielfalt von Aktionen: so berichtet am 6. März
Dr. Dieter Metzner vom Kamener Krankenhaus über Verschleiß und Arthrose von Hüft- und Kniegelenk,
weiter stehen auf dem Programm politische Referate, Dia-Vorträge, Fahrradtouren und nicht zuletzt die Viertagestour in den Harz im Mai, bei der noch zwei Plätze zu besetzen sind.

Braucks über Mallorca

Bergkamen/15.11.2008  Daß Werner Braucks die Gabe hat, die Welt mit anderen, schon mal gar nicht touristischen Augen zu sehen, ist vielen Bergkamenern bereits hinlänglich bekannt. So hat er jetzt aus einem Spontantrip, der wirklich Urlaub sein sollte, wieder einmal einen hochinteressanten Lichtbildervortrag, diesmal über Mallorca zusammengestellt!

Keine Strände, kein „Ballermann“ und ähnliche Locations für Pauschalreisende tauchten in seinem Reisebericht auf. Dafür aber viel Natur, Lokalkolorit  und viel Geschichte – eingelassen in die Klavierstücke von Frédéric Chopin, der lange vor den Touristen den erholsamen Einfluß Mallorcas auf die Gesundheit des Menschen festgestellt hatte. Einhellige Meinung der Zuhörer: Nicht nur Mallorca ist außerhalb der Sommersaison eine Reise wert, dieser Vortrag ist es allemal!

Ein bißchen Proviant bis zur nächsten Einladung, zu der Braucks, soviel hat er dann schon verraten, sein Können von einer ganz anderen Seite zeigen wird. Zur Zeit sind Werner Braucks und Gattin auf Kuba zum Photoshooting. Beste Grüße dorthin!

 

Jens Schmülling über die Ziele der CDA 

Bergkamen/1.6.2008  Fest entschlossen, auch in Bergkamen das Profil der CDA zu schärfen, ist Jens Schmülling, 1. Vorsitzender der Anfang des Jahres reaktivierten CDA-Bergkamen, dem Arbeitnehmerflügel der CDU.

Daß die Themen der CDA auch die Bergkamener Bürger interessieren müßten,
meinten dann auch die Mitglieder der KAB St. Elisabeth. Hat Schmülling doch
in seinem Referat all die Punkte angesprochen, die auch die KAB-Mitglieder
interessieren: gerechtes und ausreichendes Einkommen für Arbeitnehmer und
Rentner, besondere Förderung der Familie und nicht zuletzt auch das friedliche
Zusammenleben aller innerhalb der Gesellschaft.

Die CDA sieht sich zudem als Korrektiv, falls einmal in der CDU die Arbeitnehmerinteressen zu kurz kommen sollten. Eine Besonderheit hat die CDA außerdem: um in der CDA Mitglied zu werden, muß man es nicht auch noch in der CDU sein.

 

Sozialdezernent Bernd Wenske bei der KAB St. Elisabeth

Bergkamen/18.5.2008  Wieder einmal zu Gast bei der KAB St. Elisabeth war der Sozialdezernent der Stadt Bergkamen Bernd Wenske, um über die aktuellen Themen der Bergkamener Sozialpolitik zu informieren. "Die Umsetzung der neuen Kindergarten-Verordnung läuft recht zufriedenstellend, aber genau kann man es erst sagen, wenn das erste KIBIZ-Jahr vorbei ist", so Bernd Wenske.
Hochzufrieden zeigte er sich über die Motivation und Leistungsbereitschaft der Bergkamener Feuerwehrleute.
Nur dadurch habe die Stadt Bergkamen eine Ausnahmegenehmigung von der Pflicht zur Einrichtung einer Berufsfeuerwehr erhalten, die mit einigen Millionen das Stadtsäckel entlaste. Im Rahmen der Kulturhauptstadt 2010 ist Bergkamen mit vier Projekten dabei: Die Rekonstruktion des Römerwalles in Oberaden, die Vollendung des Lichtsteelenprojektes auf den Kreiseln, die Errichtung einer Landmarke auf der Adener Höhe und das Pulsierende Licht von der Marina bis zum Wasserpark in Oberaden. Aus großer Höhe sähe es dann aus, wie eine Landebahnbefeuerung. Sorgen, daß unliebsame Außerirdische dieses Licht als Landehilfe mißbrauchen könnten, brauche man sich nicht zu machen, diese würden nämlich direkt in den Kanal geleitet, so der Dezernent auf Nachfrage mit einem Augenzwinkern.

Salzburg – eine Stadt in Österreich

Bergkamen/24.4.2008  Wenn man schon einen gestandenen Österreicher in den eigenen Reihen hat, so sollte
dieser hin und wieder auch schon mal aus seiner Heimat erzählen. Und das tat er dann
auch wieder:
an diesem Freitag berichtete Gerd Prenneis um 19.30 Uhr im Elisabeth
-Haus über Salzburg – eine besondere Stadt in Österreich. Eingeladen und gekommen waren wie immer viele KAB-Mitglieder und natürlich auch Nicht-Mitglieder. Und wer die Referate von Gerd Prenneis kennt, weiß, daß er nicht enttäuscht wird. So war auch dieses Mal wieder der kleine Saal proppenvoll. Zur Überraschung aller spendierte Gerd Prenneis zur Einstimmung original Salzburger Stiegl-Bier und wie könnte es anders sein: Mozartkugeln - die echten gibt's natürlich nur bei Fürst  in Salzburg.

 

Hier tanzt der Bussy-Bär
Bergkamener Firma versorgt europaweit Naschkatzen mit Wassereis und Popkorn

Bergkamen/10.4.2008  Ein Paradies für Schleckermäuler besuchten jetzt die Mitglieder der KAB St. Elisabeth. Ziel war nämlich die Busemann GmbH, die recht unscheinbar auf dem ehemaligen Gelände der Schachtanlage „Drei Finken“ ein für die meisten Kinder magisches Produkt herstellt: das schon fast legendäre Bussy-Bär-Wassereis - in allen erdenklichen Geschmacksrichtungen und Farben.

Bevor es allerdings in die zumindest für Kinder heiligen Produktionshallen zur Produktion, zur Abfüllung und in das riesige Lager ging, erläuterte Bussy-Bär Erwin Kahlert in einem kleinen Referat den KABlern das Tagesgeschäft der Busemann GmbH: durchschnittlich 200 Mitarbeiter sorgen rund um die Uhr in drei Schichten dafür, daß die süße Wassereisquelle nicht versiegt. Denn namhafte Handelsketten zählen zu den Stammkunden der Busemann GmbH, unter ihnen Aldi, Rewe, Kaufland. Und da diese wiederum ein Qualitätsprodukt verlangen, wird der Bussy-Bär-Hersteller regelmäßig geprüft und zertifiziert.

Doch nicht nur der deutsche Markt wird von der Busemann GmbH versorgt. Aus ganz Europa bis hin nach Moskau ordern die Kunden in Bergkamen. Schließlich können die Bergkamener Kids ja auch längst nicht mehr soviel verzehren, wie die Busemann GmbH produziert. Und da man ja auf einem Bein bekanntlich nicht stehen sollte, wird hier gleich noch ein zweiter Renner produziert: Popkorn, mal süß, mal salzig oder mit Karamellgeschmack.

Doch wo im Märchen „Der süße Brei“ der unaufhörlich überkochende Hirsebrei fast zu einer Katastrophe führt, ist das hier so gewollt: aus zahlreichen Rösttöpfen quillt in der Produktion Popkorn ohne Ende, und wird dann mal in Tüten oder neuerdings sogar in bunten Plastikeimern verpackt. Zwar ist das Lager zur Zeit noch recht gut mit Popkorn und Mixgetränken gefüllt, aber erfahrungsgemäß nimmt hier bei zunehmender Sonnentätigkeit der Lagerbestand drastisch ab.

Und an der Verladerampe herrscht denn auch jetzt schon reges Treiben: Vierzigtonner werden ständig beladen und verlassen das Gelände. Einhellige Meinung der begeisterten KABler zum Schluß: Ein starkes Pfund für Bergkamen. Denn hier tanzt tatsächlich der Bär - der Bussy-Bär.

 

40-jähriges Priesterjubiläum Pfarrer Ulf Doppelfeld

Bergkamen/6.4.2008  Mit zahlreichen Gratulanten aus ‚nah und fern von früheren Wirkungsstätten’ feierte an diesem Sonntag der Bergkamener Pfarrer Ulf Doppelfeld das vierzigjährige Priesterjubiläum in „seiner“ Pfarrkirche von St. Elisabeth. Denn von diesen 40 Jahren hat der allseits beliebte Geistliche allein 28! Jahre als Pfarrer in Bergkamen gedient. „Das gibt es im Dekanat Unna nicht noch einmal“, konnte er mit Fug und Recht und auch etwas stolz in der Einleitung zu dem Festhochamt feststellen.

„Eigentlich bin ich ja auch ein 68er“, gab der neunundsechzigjährige Pfarrer zum Erstaunen der Gottesdienstbesucher dann weiter aus seinem Leben preis. Allerdings nicht, weil 40 und 28 die Zahl 68 ergeben, sondern „weil ich am 6.4.1968 im Paderborner Dom durch Lorenz Kardinal Jaeger zum Priester geweiht wurde.“ Keine leichte Zeit also für einen Berufsstart als Geistlicher.

„Aber Pfarrer Ulf Doppelfeld ist ja ein Meister im Spagath“, stellte der evangelische Pfarrer Frank Hielscher in seinem Grußwort schmunzelnd fest: „Steht er doch mit dem einen Bein fest in der katholischen Kirche, so geht er mit dem anderen Bein offen und tolerant und immer mit Respekt auf die anderen Religionen zu. „Gerade das macht Pfarrer Ulf Doppelfeld so beliebt und auch so kompetent“, bestätigte in seinem Grußwort der Bergkamener Bürgermeister Roland Schäfer und überreichte Doppelfeld als Annerkennung die Silbermedaille der Stadt Bergkamen. Oftmals wäre der Bürgermeister allerdings lieber Don Camillo als Peppone gewesen, gibt er augenzwinkernd zu, wenn er sich an die Hartnäckigkeit des Pfarrers in den städtischen Ausschüssen erinnert.

Standhaft bleiben und den Wandel fördern war und ist Doppelfelds Maxime. Ulf Doppelfeld war schließlich auch einer der ersten, der vor Jahrzehnten weibliche Meßdiener zuließ. Förderung der Jugendarbeit in der Kirche vor Ort wie auch in den Bergkamener Schulen ist ihm genauso wichtig, wie auch in jüngster Zeit die Bildung eines Teams aus Gemeindemitgliedern, die regelmäßig mittwochs die Wortgottesfeiern durchführen. Auch Ökumene ist in Bergkamen dank des Pfarrers Initiative kein Fremdwort: So werden die Fronleichnamsprozessionen von den Posaunenbläsern der evangelischen Nachbargemeinde mit Liedern aus dem Gotteslob begleitet, gemeinsam wird der Neujahrsgottesdienst gefeiert und anschließend im Gemeindehaus zusammen bei Kaffee und Kuchen noch geklönt, besondere Gottesdienste werden zu besonderen Anlässen gemeinsam gefeiert.

Annerkennung und Dank auch in den Grußworten der Vereinsvertreter, die es ganz besonders zu schätzen wissen, daß der Pfarrer so gut wie immer an ihren Vereinsaktivitäten teilnimmt. So stehen auch regelmäßige Einkehrwochenenden mit den KAB-Mitgliedern auf dem Programm, zum Karneval ist immer eine Predigt aus der Bütt fällig, und die Jugendfreizeit ohne Pfarrer wäre auch undenkbar. Ein Seelsorger mit Leib und Seele.

Wurde es schon in der Pfarrkirche ziemlich eng, so dann anschließend auch in den Räumen des Gemeindehauses sowieso, wohin der Pfarrer die Gemeinde zu einem Imbiß und zwanglosen Gesprächen eingeladen hatte.

 

Dr. Kobusch über Diabetes

Bergkamen/29.2.2008  Kein Platz war mehr frei, als am Freitagabend der Bergkamener Internist Dr. Detlef Kobusch auf Einladung der KAB St. Elisabeth im kleinen Saal des Elisabeth-Hauses über die fatalen Folgen einer falschen Ernährungs- und Lebensweise berichtete. Mit treffender Rhetorik, originellem Wortwitz und mit eindringlichen Beispielen zog er dann auch schnell die interessierten Zuhörer in seinen Bann. Schließlich ist sein Fachgebiet Diabetes und nicht zuletzt auch die gesunde Ernährung. Mit Nachdruck machte Dr. Kobusch allen klar, daß es sich lohnt, rechtzeitig auf die scheinbar harmlosen Vorzeichen der Diabetes zu reagieren - denn von Diabetes gibt es kein Zurück! "Wir hätten noch zwei Stunden zuhören können, so spannend war der Vortrag", war dann auch am Ende die einhellige Meinung der begeisterten Zuhörer.

 

Jahreshauptversammlung 2008

Bergkamen/27.1.2008  Rappelvoll war es am Sonntag wieder bei der Jahreshauptversammlung der KAB St. Elisabeth im Elisabeth Haus an der Parkstraße. Vorstandsteamsprecher Gerd Koepe blickte in seinem Jahresbericht auf ein interessantes Jahr 2007 zurück, Luzi Larmann, Leiterin der Seniorengruppe und Beate Hoffmann von den KAB-Frauen konnten dies ebenfalls für ihren Bereich tun. Peter Andrzejewski, Leiter der KAB-Jugend, war sichtlich zufrieden von den ansehnlichen Erfolgen der rund dreißigköpfigen KAB-Kickerjugend beim Dekanats-Fußballturnier in Unna-Königsborn.

Die obligatorischen Wahlen brachten keine Veränderung: 2. Vorsitzender Norbert de West, 2. Kassierer Georg Steinhof und 2. Schriftführer Siegfried Hallermann wurden in ihren Ämtern bestätigt. Besonderes Highlight bei dieser Jahreshauptversammlung waren natürlich die Jubilarehrungen. Auf dem Foto: Der Vorstand der KAB St. Elisabeth Bergkamen mit den Jubilaren (25 Jahre KAB): Karl-Heinz Mennes (4. von links), Helmut und Hedwig Hoffmann, Viktor und Ingeborg Einacker, Willi und Bärbel Kilp, Walter Beier, Regina Peikert, Josef und Ilse Biermann, Maria und Franz Mennemeier, Hans und Hilde Reichelt. Nicht kommen konnten: Wilfried und Maria Vehling, Agnes Kleiner, Werner Zoch (40 Jahre KAB) und Heinz und Elisabeth Thielmann (50 Jahre KAB).

Foto rechts: der Vorstand der KAB St. Elisabeth. Von links: Gerd Koepe, Norbert de West, Beate Hoffmann, Georg Steinhof, Ingeborg Einacker, Siegfried Hallermann, Maria Guretzky, Hubert Fellmann, Klaus-Dieter Hoffmann, Peter Andrzejewski.

Auch das Jahresprogramm 2008 verheißt wieder eine bunte Vielfalt von Aktionen: nach dem Gemeindekarneval am 2. Februar, der diesmal von der KAB ausgerichtet wird, berichtet am 29. Februar der Bergkamener Diabetologe Dr. Detlef Kobusch über Diabetes und wie man dieser Krankheit vorbeugen kann.

 

Weltenbummler Werner Braucks hat die Welt im Diaprojektor

Alles gegeben hat in diesem Sommer Werner Braucks, als er zu einer neuen Weltreise in Djingis Khan’s Reich, in die Wüste Gobi, aufbrach. Denn der Termin fiel dummerweise just auf die Zeit, wo gerade in Deutschland die Fußballweltmeisterschaft stattfand. Ein schwerer Schlag für Fußballfan Werner Braucks. „Machte aber nichts“, wußte Braucks im Nachhinein zu berichten, „denn durch die Zeitverschiebung brauchte jeder Elfmeter ganze sieben Stunden bis er im Tor versenkt war - wir haben dadurch nichts verpaßt.“

Wir, das sind rund zwanzig Gleichgesinnte, die schon seit mehr als zehn Jahren eine spezielle Art des Urlaubs verleben: Urlaub im Hotelbus, von denen rund um den Globus so einige stationiert sind, und auf Abenteuertouristen vom Schlage Werner Braucks warten, die dann auf Fotosafari gehen. Hotelbus klingt sehr nobel, ist aber Abenteuer pur. Denn im Fahrpreis inbegriffen sind Reifen- und Motorpannen, und mindestens einmal, daß der Bus irgendwo in endlosen Wüstenlandschaften hoffnungslos in einem unscheinbaren Schlammloch steckenbleibt. Hotelzimmer gibt es natürlich auch nicht, es handelt sich nur um luxuriöse Schlafboxen von zwei Metern Länge, einem Meter Breite, die Höhe ist immer zu wenig.

Hin und wieder ist es Werner Braucks tatsächlich schon mal echt brenzlig geworden, so, als er nämlich in Marokko, neugierig wie er ist, verbotenerweise ein atriumähnliches Gebäude betrat und sich plötzlich die schwere Holztür hinter ihm schloß. „Zwangsverheiratung“ schoß es ihm durch den Kopf, als er die kichernden verschleierten Frauen am Ende des Hofes wahrnahm. Aber Allah sei Dank, dieser Kelch war dann noch einmal an ihm vorübergegangen. Gott sei Dank, sagten dann auch seine Zuhörer bei der KAB St. Elisabeth, wo er ebenfalls schon regelmäßig im November seine neuesten Dias präsentiert und zum festen Termin im Jahresprogramm geworden ist.

Doch einfache Diavorträge sind das beileibe nicht - es sind regelrechte Dia-Shows, mit eingängiger Musikbegleitung und informativen Dialogen - von Werner Braucks Monate vorher in akribischer Kleinarbeit zu eben diesen Multi-Media-Shows komponiert.

 

Viele KAB-Mitglieder haben dank der fast schon unzähligen Dia-Shows die ganze Welt gesehen, ohne je Deutschland verlassen zu haben. Aber auch nicht nur in der KAB sind seine Dia-Shows äußerst beliebt, in den Wintermonaten reist Werner Braucks im Kreis Unna von Verein zu Verein, wo man sich dann von Werner Braucks farbenprächtigen Bildern immer wieder gerne in die weite Welt mitnehmen läßt.

 

Verein(t): KAB St. Elisabeth Bergkamen

Bergkamen  „Die KAB St. Elisabeth ist eine der wichtigsten Säulen in der St. Elisabeth-Kirchengemeinde“, betont Pfarrer Ulf Doppelfeld von der katholischen Kirchengemeinde St. Elisabeth immer wieder gern. Und das hat viele Gründe!

1906 gegründet, feierte die KAB St. Elisabeth Bergkamen 2006 ihr 100-jähriges Jubiläum! Höhen und Tiefen in dieser Zeit, Ur-Bergkamener, Aussiedler, Flüchtlinge, die der KAB beigetreten sind, haben das Vereinsleben, und nicht zuletzt auch das in Bergkamen, geprägt. Wurde früher die KAB nur „Männerverein“ genannt, so hat sich dagegen das Bild bis heute grundlegend geändert. Junge Familien, die den Anschluß nicht verpassen wollen, ältere Familien, die den Anschluß wieder herstellen wollen, Alleinstehende, die aus ihrer Isoliertheit herauskommen wollen und alle anderen, die zudem Gefallen an einem christlich geprägten Vereinsleben haben, finden hier eine zwanglose Möglichkeit, mal ‚unter Leute’ zu kommen und auch reichlich Gelegenheiten, ihre Talente bei den vielen Vereinsaktivitäten einzusetzen.

Mit einem breiten Spektrum an Veranstaltungen wird dann auch so einiges geboten: in Monatsveranstaltungen, meist am Sonntagmorgen, werden alle möglichen Themen behandelt. Referate, Diskussionen, Diavorträge gehören zum Programm. Bundestagsabgeordnete, Landtagsabgeordnete, Vertreter aus dem Stadtparlament und Verwaltung, gehören ebenso zu den gerngesehenen Referenten, wie auch Vertreter aus der heimischen Wirtschaft und dem Gesundheits- und Sozialwesen.

Als Ortsverein gehört die KAB St. Elisabeth Bergkamen zur Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung Deutschlands. Diese ist ein überaus engagierter Sozialverband. Sie organisiert in Vereinen, Zusammenschlüssen und Initiativen 200.000 Frauen und Männer in ganz Deutschland. Die KAB tritt ein für die Interessen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, für Frauen, Männer, Familien, ältere Menschen und sozial Benachteiligte. Sie kämpft für eine solidarische Gesellschaft und für eine gerechte Verteilung von Arbeit und Einkommen. Ob in Fragen des Sonntagschutzes, der Gerechtigkeit für Familien oder der „Einen Welt" - überall, wo das aktive Handeln der KAB für soziale Gerechtigkeit gefragt ist, wird der Verband aktiv. Vertreter des Verbandes sitzen im Bundes- wie auch in den Landesparlamenten.

Doch nicht nur Theorie ist angesagt bei der KAB St. Elisabeth: alle zwei Jahre startet der Vier-Tage-Ausflug zu einem Ziel irgendwo in Deutschland, im Jahr darauf folgt die sonntägliche Fahrt ins Blaue. Firmenbesichtigungen, regelmäßige Besuche auf der Ökostation gehören ebenso dazu, wie auch Radtouren rund um Bergkamen, Musical- und Theaterbesuche. Auf dem Weihnachtsmarkt und auf dem Lichterfest ist die KAB regelmäßig mit einem eigenen Stand vertreten, an Fronleichnam macht die Prozession am selbstgezimmerten KAB- Altar mitten im Stadtpark halt. Und auch die Weihnachtskrippe wurde von Tischlern aus den Reihen der KAB gefertigt, ebenso wie vieles andere mehr.

 Traditionell reisen die KAB-Männer mit Pfarrer Ulf Doppelfeld im meist grauen November zu Einkehrtagen in ein Kloster, im Jahr darauf sind es dann die KAB-Frauen. Hin und wieder gibt es dann die nicht ganz bier-ernst zu nehmende Weinprobe.

Wenn im Herbst die Abende länger werden und es draußen ungemütlich wird, dann beginnen bei der KAB St. Elisabeth Bergkamen wieder die besonders gutbesuchten Spieleabende. Freitagabends in unregelmäßigen Abständen wird im Elisabeth Haus in geselliger Runde alles gespielt, was Spaß macht – von Brettspielen bis zum Skat. Bevor das Spiel jedoch losgeht, gibt es noch zur Stärkung knackige Bockwürstchen mit Senf und Brot. Und während des Spielens kann man dann so herrlich klönen und über das Skatspiel des Mitspielers fachsimpeln.

Doch auch für die Ü-60-Generation ist gesorgt: die Seniorengruppe trifft sich jeden Mittwoch von 14 - 16 Uhr. Aber bitte mit Sahne? Auch, aber nicht nur. Denn in erster Linie geht es diesen älteren Herrschaften darum, nicht nur zu Hause zu sitzen, sondern vielmehr den Kontakt mit Gleichaltrigen zu suchen. Hier wird dann bei Kaffee und Kuchen geklönt, gesungen, mal was vorgelesen, Spiele gespielt und alles getan, was sonst noch die Langeweile vertreibt.

Die KAB-Jugend hingegen trifft sich nur einmal im Jahr zum Imbiß, aber dann richtig - zum Saisonabschluß mit Pizza bis zum Abwinken. Zuvor wurde dafür allerdings von April bis Oktober jeden Montag auf dem Fußballplatz gekickt, was das Zeug hielt.

Genügend Gründe also, einfach mal bei der KAB vorbeizuschauen. Herzlich willkommen.
Klaus-Dieter Hoffmann 30.11.2007

 

Besichtigung der GWA in Bönen

Wie man es in der Wertstoffaufbereitungsanlage der GWA in Bönen schafft, aus Müll wertvolle Rohstoffe für die Industrie zurückzugewinnen, das haben sich jetzt die Mitglieder und Freunde der KAB St. Elisabeth Bergkamen einmal direkt vor Ort demonstrieren lassen.

In Bönen ist nämlich in den letzten Jahren aus alten, ungenutzten Industriehallen ein wichtiger Knotenpunkt der Müllentsorgung des Kreises Unna entstanden. Mit viel „Know How“ und ebensoviel Engagement werden hier aus dem Sperrmüll des gesamten Kreises Unna Wertstoffe, wie Metalle und Holz, zurückgewonnen und als wiedergewonnener Rohstoff an die Industrie weiterverkauft. Das Gersteinwerk in Werne-Stockum setzt sogar die aufbereiteten Abfälle im Verhältnis 1:1 als Ersatzstoffbrennstoff für die oft minderwertige Importkohle ein. Nur noch ein geringer Teil wird letztendlich dann der eigentlichen Müllverbrennung zugeführt.

Da das Sperrmüllaufkommen des Kreises Unna nicht kontinuierlich, sondern eher fast in unkalkulierbaren Schüben entsteht, erfordert auch das reichlich logistisches Geschick, wie der stellvertretende Leiter des Betriebes in Bönen, Ralf Thiemann, bei einem Rundgang den KAB’lern anschaulich erläuterte. Permanente Qualitätskontrolle der zurückgewonnenen Wertstoffe gehört ebenso dazu, wie das Lösen der der Probleme, die durch immer neue Herstellungsvarianten z.B. in der Möbelindustrie auftreten. Daß das immer wieder reibungslos funktioniert, dafür sorgen die inzwischen 130 Mitarbeiter bei der GWA des Kreises Unna, wie Andreas Hellmich, verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit in der GWA, berichtete.

Die KAB’ler waren von dem Geschehen sichtlich beeindruckt, denn immerhin sorgt das alles dafür, daß der Müll nicht mehr auf Deponien landet, sondern sich mehr oder weniger in „Nichts“ auflöst und zudem noch zur Kostendämpfung bei den Müllgebühren beiträgt. KDH/31.03.2007

 

Ende und Anfang

Jahreshauptversammlung 2007 der KAB St. Elisabeth Bergkamen

 „Es wird für mich Zeit, daß auch ich den ‚Stab’ an Jüngere weitergebe, bevor es zu spät ist.“ Leicht gefallen ist es Gerd Koepe beileibe nicht, bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung der KAB St. Elisabeth Bergkamen nicht mehr zur Wiederwahl zum 1. Vorsitzenden anzutreten. Doch es mußte sein, wie er meint. Seine Vorstandskollegen haben es denn auch schweren Herzen akzeptieren müssen. Noch hat sich allerdings keiner gefunden, der in seine reichlich großen Fußstapfen als neuer 1. Vorsitzender treten möchte. So bleibt diese Stelle bis auf weiteres erst einmal vakant.

Natürlich bleibt Gerd Koepe der KAB St. Elisabeth voll erhalten. Er wird weiterhin als Sprecher nach außen auftreten, Kontakte über den Verein hinaus pflegen, Monatsversammlungen leiten und seine Ideen in die Vorstandsarbeit einbringen - nur eben die ‚Büroarbeit’ hat Gerd Koepe nun auf andere Schultern verteilt. So gesehen war die bittere Pille für die überaus zahlreich erschienen KAB-Mitglieder nicht ganz so bitter - und man konnte wieder zur Tagesordnung der Jahreshauptversammlung zurückkehren.

In seinem Bericht über das abgelaufene Jahr durfte Gerd Koepe wieder einmal auf ein buntes Jahr zurückblicken. Wichtigstes Ereignis: das 100-jährige Jubiläum der KAB-St. Elisabeth. Und neben den vielfältigsten Monatsversammlungen weitere Höhepunkte: Die Stadtrundfahrt mit Stadtarchivar Martin Litzinger und nicht zuletzt die Besichtigung der Krombacher-Brauerei, von der manche heute noch träumen, wie Gerd Koepe glaubhaft berichtete.

Nicht minder interessant ging es in der Seniorengemeinschaft der KAB zu, wie ihre neue Sprecherin Lucia Larmann in ihrem Jahresrückblick berichtete, die KAB-Frauen gestalteten ihrerseits das abgelaufene Jahr mit interessanten Frauen-Themen, so Beate Hoffmann. Überaus zufrieden äußerte sich Peter Andrzejewski über das Jahresgeschehen in der KAB-Jugend, die in den Sommermonaten mit bis zu dreißig Kids ihrer Fußballleidenschaft auf dem Overberger Fußballplatz frönen. Hierzu ging ein großer Dank seitens der KAB St. Elisabeth an die Stadt Bergkamen, die freundlicherweise den Platz für anderthalb Stunden pro Woche zur Verfügung stellt. Alle KAB-Mitglieder sind übrigens herzlich eingeladen, einmal dem Training zuzusehen.

Der Bericht des Kassierers und die Kassenprüfung blieben ohne jede Beanstandung und somit wurde folgerichtig der gesamte Vorstand für das abgelaufene Jahr von den KAB-Mitgliedern entlastet. Wiedergewählt wurde Hubert Fellmann zum 1. Kassierer, Gerd Prenneis zum 1. Schriftführer und Klaus-Dieter Hoffmann zum Beauftragten für Öffentlichkeitsarbeit. Neu hinzugekommen als Beisitzerinnen im Vorstand sind Inge Einacker und Maria Guretzki.
Petra Kosanetzki verstärkt nun die Riege der Vertrauensleute.

Die diesjährige Karnevalsfeier mußte aus organisatorischen Gründen zum Leidwesen aller bei der KAB St. Elisabeth ausfallen, aber der KAB-Karneval in 2008 ist schon versprochen. Ansonsten wartet auf die KAB-Mitglieder in 2007 wieder ein interessantes Programm, wie es Gerd Koepe zum Schluß verkündete.

Doch ganz Schluß war damit allerdings noch nicht: Denn so einfach ließ man Gerd Koepe als 1. Vorsitzenden nicht gehen. Schließlich war Gerd Koepe 24 Jahre 1. Vorsitzender, zuvor drei Jahre 2. Vorsitzender - also ein KAB-Mann durch und durch. Pfarrer Ulf Doppelfeld bekam noch einmal das Wort: „Mit Deinem unermüdlichen und vorbildlichen Einsatz und Deiner mitreißenden Begeisterungsfähigkeit hast Du dafür gesorgt, daß die KAB St. Elisabeth Bergkamen zu einer tragenden Säule in der St. Elisabeth-Gemeinde geworden ist“, zitierte der Präses der KAB St. Elisabeth aus der Dank- und Ernennungs-Urkunde für Gerd Koepe. Ernennungsurkunde deshalb, weil Gerd Koepe anschließend einstimmig von der Generalversammlung zum Ehrenvorsitzenden der KAB St. Elisabeth Bergkamen gewählt wurde. KDH

Vorstand 2007

Volles Haus bei der JHV

 

KAB St. Elisabeth Bergkamen feiert 100 Jahre Bestehen

 

Die KAB St. Elisabeth Bergkamen feierte am 26.08.2006 ihr 100-jähriges Jubiläum! Vor genau
36.525 Tagen, am 25.08.1906 begann alles. Darin liegen 25 Schaltjahre, Höhen und Tiefen, zwei Weltkriege, Wirtschaftskrisen und Wirtschaftswunder, unzählige persönliche Schicksale, Aussiedler, Flüchtlinge, Gastarbeiter, die nach Bergkamen gekommen und Bergkamener geworden sind.

 

Generationen von Bergkamener Familien haben diese Zeit begleitet. Viele von ihnen waren Mitglied in der Katholischen-Arbeitnehmer-Bewegung. Gerade diesen ist es zu verdanken, daß die KAB St. Elisabeth auch heute noch besteht - wie es auch denen zu verdanken ist, die heute durch ihre Mitgliedschaft für ein Fortbestehen der KAB St. Elisabeth in der Zukunft garantieren. In einer Zeit wie der heutigen, wo oft nur der persönliche Vorteil zählt, ist so etwas schon sehr exotisch!

 

Doch trotzdem. Wer in der KAB ist, weiß das zu schätzen. Und soviel Standhaftigkeit mußte daher mit einem Festtag gefeiert werden! Eingeladen und gekommen waren alle KAB-Mitglieder und Freunde, die KAB-Freunde aus den benachbarten Vereinen, der Bürgermeister und weitere Würdenträger aus Bergkamen. Die KAB St. Elisabeth Bergkamen dankt recht herzlich!


Die Bundesvorsitzende der KAB Deutschland, Birgit Zenker, appelliert
in ihrer Festrede für Verteilungsgerechtigkeit unter den Menschen

Bergkamen 26.08.2006  In ungewohnter Farbenpracht erstrahlte am Samstag die Pfarrkirche von St. Elisabeth Bergkamen. Draußen wehten bunte Kirchenwimpel, drinnen feierten die KAB-Mitglieder mit ihrem Präses Pfarrer Ulf Doppelfeld in Konzelebration mit Pastor Bruno Chrascina und Pastor Johannes Lukaszczyk das Festhochamt aus Anlaß des 100-jährigen Bestehens ihrer KAB St. Elisabeth Bergkamen. Besonders farbenprächtig wurde es, als die Fahnenträger von sieben KAB-Abordnungen in die Kirche einzogen: aus Weddinghofen, Oberaden, Holzwickede, Methler, Heeren-Werve, Altenbögge und Königsborn. Hinzu kamen die Fahnenabordnungen der Caritas, kfd und die des Schützenvereins Bergkamen, deren Mitglieder sogar in Schützenuniform gekommen waren.

Die Chorgemeinschaft St. Elisabeth Bergkamen und Herz Jesu Rünthe unter der Leitung von Kantor Sebastian Söder sorgte für das feierliche musikalische Ambiente. Anette Swietek aus den Reihen der KAB St. Elisabeth beeindruckte die Kirchenbesucher mit dem Solo „Ave Maria“ von Schubert, stimmungsvoll begleitet von Kantor Sebastian Söder an der großen Kirchenorgel.

In seiner Begrüßung ging Pfarrer Ulf Doppelfeld auf die Rolle der KAB ein: „Manche Christen möchten vor der Verantwortung nach draußen kneifen. Ein „Sakristei-Christentum" genügt aber nicht. Und das ist auch nicht die Gesinnung der KAB. Unsere Gründer hatten vor 100 Jahren den Mut, gegen den Strom der Zeit zu schwimmen. Und auch heute muß die KAB eine starke und überzeugende Gruppe in der Gesellschaft bilden. Und so möchte ich heute allen Mitgliedern unserer KAB herzlich Dank sagen für die Zeit, die Kraft und Phantasie, die sie aufbringen, um immer wieder viele Aufgaben der verschiedensten Art zu meistern. Seit 26 Jahren bin ich als Pfarrer und Präses mit Freude dabei!“

In seiner Predigt wurde der Pfarrer noch deutlicher: „Wohin driftet unsere Gesellschaft, wenn ihr Ideal pure Selbstverwirklichung ist? Ist jeder nur seines Glückes Schmied? Droht eine „Lateinamerikanisierung" europäischer Verhältnisse? Die Zukunft liegt nicht in einem Selbstbereicherungs-Liberalismus, aber auch nicht in einem Betreuungsstaat. Wir müssen die soziale Marktwirtschaft wieder mehr fördern. Ohne mehr Verteilungsgerechtigkeit gibt es keinen Frieden zwischen den Staaten, gibt es keinen Frieden in jedem einzelnen Land. Ich möchte etwas konkreter werden: Eine Liberalisierung des Welthandels muß begleitet werden von der vertraglich fixierten Angleichung der Wettbewerbsbedingungen. Weltweit müssen für die Arbeit Mindeststandards gelten wie das Verbot der Kinderarbeit, der „gerechte Lohn", das Recht auf gewerkschaftlichen Zusammenschluß, Streik und Tarifverträge, die Gleichstellung der Frau, Mitbestimmung und Mitbeteiligung. Über internationale Vereinbarungen muß ein „Friedensvertrag" zustande kommen. Er hat dafür zu garantieren, daß alle Menschen in allen Nationen an Arbeit und Einkommen beteiligt werden!“

Schnell füllten sich nach dem Festhochamt der große und auch der kleine Saal des Elisabeth-Hauses mit Gästen. Dort warteten wie immer bei solchen Gelegenheiten erst einmal leckerer Kaffee und Kuchen auf die Gäste. Im Foyer ließen Christoph und Peter Andrzejewski, Markus de West und Tobias Blaschke auf Plakatwänden mit Fotografien aus vergangenen Tagen die KAB-Geschichte illustriert Revue passieren. Es folgte der Festakt, virtuos begleitet von dem Klassik-Trio Katrin Kadenbach, Flöte, Vanessa Biermann, Geige und Sabrina Galich, Klavier.

Mit dem eindringlichen Appell „Laßt Euch nicht verarmen!“ wandte sich die Bundesvorsitzende der KAB Deutschland, Birgit Zenker aus Köln, in ihrer Festrede energisch an die Mitglieder der KAB, aber auch an die Vertreter der Politik. „Es kann nicht sein, daß die dreißig im Börsen-DAX vertretenen Unternehmen in einem Jahr sage und schreibe dreißig Milliarden Gewinn einfahren, aber auch dreißigtausend Mitarbeiter auf die Straße setzen!“ Damit liegt sie voll auf der Linie von Pfarrer Ulf Doppelfeld, der in seiner Predigt ebenfalls die Ungerechtigkeiten beim Verteilen der Profite in aller Welt für die aktuellen Kriege verantwortlich machte. „Die KAB Deutschlands setzt sich auf der Grundlage der katholischen Soziallehre vehement dafür ein“, so Birgit Zenker, „daß die immer stärker zunehmende Umverteilung von Unten nach Oben gestoppt wird! Dafür brauchen wir Mitstreiter auch in der KAB St. Elisabeth Bergkamen!“ Großes Lob ging von ihr dann an die Männer und Frauen der KAB St. Elisabeth. „Ich bin schwer beeindruckt von dem vielseitigen Engagement der KAB St. Elisabeth - und dem hohen Anteil junger Leute. Nur so hat die KAB eine Zukunft!“

Viele Gratulanten ließen es sich nicht nehmen, das erfolgreiche einhundertjährige Wirken der KAB St. Elisabeth aus ihrer Sicht darzustellen: allen voran der erste Bürger der Stadt Bergkamen, Bürgermeister Roland Schäfer, es folgten die Vertreter der politischen Parteien Bergkamens, der Stadtverbandsvorsitzende der CDU Marco Morten Pufke, der Fraktionsvorsitzende der SPD, Gerhard Kampmeier und die Vertreter der befreundeten Vereine.

Natürlich gab es auch Ehrungen. Für 40 Jahre Mitgliedschaft wurden geehrt: Elisabeth und Otto Schwittay, für 52 Jahre Martha und Ferdinand Dillkötter, für 53 Jahre Anneliese Weiß, für 54 Jahre Josef Bielemeier und Ingeborg Volke. Besonderes Lob sprach der 1.Vorsitzende Gerd Koepe an Heinz Funke und Ehefrau Karola aus, der nach einem Jahr Arbeit die Chronik der KAB St. Elisabeth fertiggestellt hat. Die ging dann auch weg, wie ‚warme Semmel’. Ein ganz großes Lob ging zuguterletzt an Pfarrer Ulf Doppelfeld, der inzwischen 26 Jahre Präses der KAB St. Elisabeth ist.

Die Südkirchener Dorfmusikanten sorgten nach dem Festakt bei lauschigem Wetter mit ihrer bunten Mischung aus Marsch- und Stadlmusik für eine zünftige Wies’nstimmung auf dem Kirchenvorplatz, wo Bierzelt, Würstchengrill und Landwirt Henters heißbegehrte Kartoffelpuffer den Jubiläumstag vollends abrundeten. Und dank der schon jahrzehntewährenden guten Partnerschaft zwischen der KAB St. Elisabeth und der Löschgruppe Bergkamen-Mitte, die an diesem Tage natürlich die Bewirtung übernommen hatte, kam bei den KAB’lern auch kein Brand auf, denn schnell wie im richtigen Feuerwehreinsatz waren die Kameraden immer zur Stelle, wenn sich bei den Gästen Hunger und Durst meldeten. Klaus-Dieter Hoffmann

Politischer Frühschoppen bei der KAB mit dem Bürgermeister

Bergkamen 25.06.2006  „It is not a Problem – it is a challenge!“ Probleme als Herausforderung anzusehen – eine typische amerikanische Devise, die sich nach eigenen Worten auch Bergkamens Bürgermeister Roland Schäfer zueigen gemacht hat. Daß das aber nicht immer einfach ist, erläuterte der Bürgermeister nun beim Politischen Stammtisch der KAB St. Elisabeth. Denn viele der Bergkamener Probleme seien eben nicht ‚hausgemacht’, sondern von außen aufgezwungen, wie zum Beispiel die Seveso-Richtlinie, die jetzt dafür sorgt, daß mangels Rechtssicherheit auf der Nordbergbaustelle erst einmal fast gar nichts mehr geht oder wie der Solidaritätszuschlag, der dringend benötigte Finanzmittel aus Bergkamen in die inzwischen blühenden Landschaften im Osten der Republik abzieht.

Obwohl der weltweite Globalisierungsprozess auch Bergkamen nicht unberührt läßt, sieht Roland Schäfer die meisten Probleme in Bergkamen auf dem richtigen Lösungsweg. Die Umstellung der Bergkamener Wirtschaft vom dominierenden Bergbau hin zur mittleren und kleinen Unternehmen mit trotzdem zufriedenstellendem Arbeitsplatzangebot sei in vollem Gange. Die bisherigen Ansiedlungen zeigten darüber hinaus zufriedenstellende Resultate. So erzeugt das Biomasse-Kraftwerk fünfzig Prozent des Bergkamener Strombedarfes, entsorgt gleichzeitig die Abfälle des Holzkontors und verringert somit auch das Transportaufkommen auf Bergkamens Straßen.

Trotz der knappen Mittel und einer erschreckend hohen Arbeitslosenquote von 21% verfolge die Stadt Bergkamen weiter konsequent das ‚Projekt Zukunft Bergkamen’. Für die älteren Mitbürger wurde der Seniorenhilfe-Ring nebst Senioren-Büro ins Leben gerufen. Die wachsende Zahl von Senioren-Heimen soll ein lebenswertes Älterwerden in Bergkamen ermöglichen. Durch Bereitstellung erschwinglicher Grundstücke sollen junge Familien nach Bergkamen geholt werden; und das Angebot von Kindertagesstätten und Tagesmütterkreisen soll dazu beitragen, daß junge Frauen sich für Karriere und Familie entscheiden können.

Aber auch das Miteinander in Bergkamen dürfe nicht vernachlässigt werden, so der Bürgermeister. So seien alle in Bergkamen wohnenden Mitbürger gefordert, gemeinsam an einem zu Strang ziehen. Selbstgewollte Abgrenzung einiger Ausländergruppen könne deshalb nicht hingenommen werden. Und ohne Zweifel: das Bekenntnis zum deutschen Wertesystem mit Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, Gleichberechtigung und Trennung von Staat und Kirche müsse von jedem eingefordert werden dürfen, der in Deutschland leben wolle! Klaus-Dieter Hoffmann

Das Ruhrgebiet und Bergkamen
Wolfgang Kerak zu Gast bei der KAB St. Elisabeth Bergkamen

Bergkamen 02.07.2006 n „Zusammen ist man eben stärker” hatten auch schon früh die Städte und Kommunen im wirtschaftlich aufblühenden Ruhrgebiet erkannt und schlossen sich vor rund neunzig Jahren nur folgerichtig zu einem Kommunalverband, dem heutigen Regionalverband Ruhr (RVR), zusammen.

Daß dieser Regionalverband Ruhr auch für die Bürger in Bergkamen, eine höchst wichtige und zudem demokratische Einrichtung ist, erfuhren die Mitglieder der KAB St. Elisabeth am Sonntag auf ihrer Monatsversammlung aus berufenem Munde - vom ehemaligen Bürgermeister der Stadt Bergkamen, Wolfgang Kerak: „Mit 5,3 Millionen Einwohnern ist das Ruhrgebiet die größte Industrieregion Europas. Daher ist es bei einer Region dieser Größenordnung geradezu zwingend, daß gemeinsame Interessen nicht zwischen den Kommunen ausfochten, sondern zum Wohle der beteiligten Kommunen ganzheitlich über alle Stadtgrenzen hinweg demokratisch beschlossen werden.“

Damit diese Willensbildung aber auch hier demokratisch abläuft, dafür sorgt das höchste Organ des Regionalverbandes, die Verbandsversammlung. Ihr Vorsitzender: Wolfgang Kerak, eines der letzten Bergkamener politischen Urgesteine mit der nötigen Erfahrung in diesem Geschäft: „Denn auch hier wir nicht selten wie in anderen Parlamenten auch hitzig diskutiert und nervenaufreibend gekämpft“, berichtete Kerak.

„So bunt wie das Ruhrgebiet, so bunt ist auch die Regionalversammlung,“ so Kerak weiter. Aus dem Kreis Unna kommen entsprechend seiner Einwohnerzahl fünf der einundachtzig stimmberechtigten Parlamentarier, die aus den Kommunen entsendet werden. Hinzu kommen die beratenden, aber nicht stimmberechtigten, Mitglieder aus diversen Verbänden wie Wirtschaft, Sport, Naturschutz, ebenso wie Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertreter.

So bunt und vielfältig wie das Ruhrgebiet sind aber auch die Aufgaben des RVR’s: dazu zählen die Entwicklung von Masterplänen für die Landschaftsrenaturierung, Erstellen von Gutachten zum öffentlichen Personen-Nahverkehr, Planungen von Gewerbeflächen. Und nicht zuletzt zählt dazu auch die Kultur: „Essen ist zwar Kulturhauptstadt im Jahr 2010 - steht aber stellvertretend für das gesamte Ruhrgebiet, und somit auch für Bergkamen und seine Bürger. Es wird eben nicht langweilig im Revier - und in Bergkamen!“ ist Kerak überzeugt. Klaus-Dieter Hoffmann

Brauereibesichtigung KROMBACHER 2006

Familienausflug nach Ramsbeck

85 Jahre Löschgruppe Bergkamen-Mitte

So wie die Kameraden der Löschgruppe Bergkamen-Mitte bei der KAB St. Elisabeth einspringen, wenn bei Feierlichkeiten Not am Mann ist, springen die KAB-Freunde bei der Feuerwehr ein. Wie jetzt, als die Löschgruppe-Mitte ihr 85-jähriges Jubiläum feierte, und KAB-Frauen und Männer die Getränkeversorgung sicherstellten.

Erneuerbare Energien – Umweltschutz vor der Haustür

Wieder einmal zu Gast bei der KAB St. Elisabeth Bergkamen war der ehemalige Bundestagsabgeordnete von den Grünen, Friedrich Ostendorff. So am vergangenen Sonntag, wo sein Referat über Erneuerbare Energien den Auftakt zu den Monatsversammlungen der KAB im 100-jährigen Jubiläumsjahr bildete.

Gerne wäre Ostendorff noch Bundestagsabgeordneter geblieben, wie er in einem kleinen Exkurs über vergangene Zeiten berichtete. Wenigstens noch eine Legislaturperiode. Doch die Rochade einiger Landespolitiker nach Berlin habe diese Planung zunichte gemacht und ihn auf einen chancenlosen Listenplatz verdrängt.

Zwar war die Arbeit in Berlin oft genug anstrengend, habe aber auch jede Menge Spaß gemacht. Bedauerlich aus Ostendorffs Sicht, daß nun einige seiner politischen Ziele nicht mehr von ihm selbst vorangetrieben werden können, insbesondere der Wechsel vom Öl zu alternativen Energiequellen.

Denn die Klimaveränderungen, die Entwicklung auf den Energiemärkten und der unaufhaltsame Preisanstieg des Rohöls gäben ihm Recht. Hatte doch im Jahre 2002 ein Barrel Öl noch 30 Dollar gekostet, liegt es jetzt bei über 70 Dollar. „Und einige ‚Experten’, für wen sie auch immer ihre Expertisen erarbeiten, sehen den Öl-Preis in naher Zukunft bei 100 Dollar. Die vierzig Milliarden Euro die durch die Preiserhöhungen ins Ausland fließen, fehlen schmerzlich der deutschen Binnenwirtschaft - und vernichten entsprechend viele hiesige Arbeitsplätze.“

Erdöl gehe erwiesenermaßen zur Neige, so Friedrich Ostendorff, aber der Umstieg auf Kernkraft kann  wegen der begrenzten Vorräte und politischen Unwägbarbeiten auch nur von kurzer Dauer sein. Zudem sei die Atom-Technologie trotz aller Fortschritte ein unkalkulierbares Risiko. Denn „Uran gibt es nur noch für 30 Jahre, die daraus resultierende Strahlung allerdings noch für erschreckend lange 24.000 Jahre.“

Dabei habe doch Deutschland alle Voraussetzungen, insbesondere das Know-how, um für sich, aber auch durch Technologieexport weltweit, den Umstieg auf alternative Energiequellen einzuschlagen. Was fehlt sei eine konsequente Lösung der Energiefrage. Dabei sei die Politik gefordert, die akzeptable Rahmenbedingungen schaffen müsse, wie auch die Eigeninitiative und die Akzeptanz der Bürger gegenüber innovativen Energiealternativen, so Friedrich Ostendorffs eindringlicher Appell. Auch er selbst habe inzwischen, wie viele andere auch, eine Photovoltaikanlage installiert.

Selbst in den hiesigen Breitengraden gäbe es genügend Potential für alternative Energie-Ressourcen: nachwachsende Rohstoffe wie Raps und Mais, Holzpallets, das Wiederaufleben von diesmal ‚intelligenten’ Kohlekraftwerken mit Null Schadstoff-Emission, Wind und Sonnenenergie und vieles mehr.
Klaus-Dieter Hoffmann

Meßdiener Fußballturnier 2006 des Dekanates Unna in Bergkamen

Nonstop Fußball, nonstop Spannung, Action pur und eine begeisterte Stimmung auf der nahezu vollbesetzten Zuschauertribüne wurden am Sonntag in der Sporthalle am Friedrichsberg geboten, als das diesjährige Meßdiener-Fußballturnier des Dekanates Unna in Bergkamen ausgetragen wurde.

Zehn Meßdiener- und Fußballgruppen mit 16 Mannschaften aus den Pfarrgemeinden waren mit Trainern, Betreuern und Schlachtenbummlern angereist: St. Peter und Paul aus Unna-Hemmerde, Herz-Jesu aus Unna-Königsborn, St. Bonifatius Bönen, Liebfrauen Holzwickede, St. Clemens Bergkamen-Rünthe, HL. Familie Kamen, Herz-Jesu Bergkamen-Rünthe, KAB und Meßdiener von St. Elisabeth Bergkamen und St. Marien aus Unna-Massen. Gespielt wurde in zwei Altersklassen, jede Mannschaft gegen jede, wobei die Meßdienerinnen der Fußballgruppen den männlichen Fußballern in Nichts nachstanden!

66 Tore wurden von den DFB-Schiedsrichtern Tobias Naust, Jakob Grabinski und Markus Schiolko gewertet, die insgesamt ein faires Turnier ohne rote Karte pfeifen durften. Für den Sanitäter gab es folglich auch nur leichte Blessuren zu behandeln.

Dem sportlichen Ergeignis angemessen wurde in der mit Fußballthemen gestalteten Vorabendmesse mit Pastor Bruno Chrascina für ein gutes Gelingen und sportliche Fairneß gebetet, und um es abzurunden gab es dann direkt vor dem Turnier noch ein gemeinsames Gebet mit Pfarrer Ulf Doppelfeld.

Und dann ging es auch schon los: rasante Spielszenen, heiße Zweikämpfe, prägten das gesamte Turnier, nicht selten mußte sich ein Stürmer gegen die gesamte Verteidigung durchsetzen, die Torwarte gaben ständig ihr Letztes!

Dank der guten Organisation durch Peter Andrzejewski und Gemeindeassistentin Irene Langwald konnte die Siegerehrung zeitlich fast planmäßig durch Dechant Norbert Nacke erfolgen: Die drei Pokalplätze der Altersgruppe 9-13 Jahre errangen die Meßdiener von St. Elisabeth (1.), St. Marien Massen (2.) und St. Peter und Paul aus Unna-Hemmerde (3.), in der Altersgruppe 14 bis 18 Jahren gingen die Pokale an die Fußballer von St. Marien Massen (1.), HL Familie Kamen (2.) und St. Elisabeth Bergkamen (3.). Das Finale mußte zudem noch durch ein prickelndes Sieben-Meter-Schießen entschieden werden.

Ob es nun der Fußball-WM-2006 gelingen wird, dieses Fußballereignis noch zu toppen, muß nach diesem Tag bezweifelt werden. Nichtsdestotrotz gibt es für die Meßdienerinnen und Meßdiener im nächsten Jahr ein Wiedersehen - wenn das Dekanats-Fußball-Turnier 2007 in Unna-Königsborn ausgetragen wird. KDH

 

Polizei bei der KAB St. Elisabeth Bergkamen

„Die Polizei, dein Freund und Helfer“ – Dieser schon lange gebräuchliche Spruch soll durch den neuen Bezirksdienst der Polizeiinspektion Nord in Bergkamen noch effektiver verwirklicht werden. Wie das nun aussehen soll, das ließ sich jetzt die KAB St. Elisabeth in ihrer Monatsversammlung von den Bezirkspolizeibeamten Wolfgang Gröhn und Reiner Geier erläutern: Jeder Stadtbezirk hat nun einen eigenen Bezirksbeamten, der den direkten Draht zwischen Bürger und Polizei sicherstellt. Zudem sind die Bezirksbeamten ein Garant für das gute Verhältnis zwischen Bürgern und Polizei. Partnerschaftliche Hilfe in allen Fällen und Ansprechpartner in allen Situationen sollen in erster Linie vorbeugend wirken. „Ein rechtzeitiger Hinweis an den Bezirksbeamten – und es lassen sich viele Unannehmlichkeiten vermeiden!“ so der gute Rat von Wolfgang Gröhn. Aber auch einfach mal mit dem Bezirksbeamten über das Wetter retten - tut ebenso beiden Seiten mal gut. Klaus-Dieter Hoffmann

 

Besichtigung Europas modernster Kläranlage auf Schering - Zurück in die Natur

KAB St. Elisabeth besichtigt Europas modernste Kläranlage bei der Schering AG

"Sie werden sehen, Sie sehen und riechen nichts!“ So ungefähr hätte die Einleitung zu dem Kurzreferat auch lauten können, das Annette Achtabowsky von der Schering AG den Besuchern von der KAB St. Elisabeth gab, die sich auf dem Werksgelände der Schering AG einmal die modernste Kläranlage Europas aus der Nähe ansehen wollten. Das Prinzip dieser Kläranlage ist ganz einfach, wie Achtabowsky und ihr Kollege Dr. Otto Niehues den interessierten KAB’lern erklärten: Durch Produktionsumstellungen werden nur noch solche Abwässer erzeugt, die von den Mikroben in der Abwasseraufbereitungsanlage als Leckerbissen begehrt sind. Erst wenn dieses Futter nach einem Kreislaufprozeß vertilgt ist, wird das biologisch gereinigte Abwasser dann mit annähernd Leitungswasserqualität der Lippe zugeführt.

Um das aber zu erreichen, mußte die vorhandene Kläranlage von grundauf modernisiert werden. Dank des Know-Hows vieler beteiligter Schering-Mitarbeiter ist nun ein vollständig geschlossenes System entstanden. Von Abwässern nicht die geringste Spur: Nur jede Menge Rohre und Behälter in einem riesigen Betonklotz, in dem scheinbar alles automatisch abläuft. „Die Einzigen, die hier arbeiten, sind die Mikroben!“ so Dr. Niehues mit einem Augenzwinkern.

Bleibt nur zu hoffen, daß die Produktion und somit die Auslastung dieser Kläranlage im Bergkamener Werk nicht noch weiter zurückgehen, denn billig war diese Umweltschutzmaßnahme offensichtlich nicht. Annette Achtabowsky hatte indessen dann doch zwei Glasbehälter mit Abwasserproben besorgt: das eine Glas mit einer absolut unansehnlichen Flüssigkeit ließ sie wohlwissend geschlossen, bei dem anderen waren Geruchsproben erwünscht. Und tatsächlich: keine Trübung und kein auffälliger Geruch, wie die KAB’ler gerne bestätigten. Klaus-Dieter Hoffmann

 

Politischer Stammtisch: Einen interessanten Vormittag erlebten die zahlreich erschienen KAB-Mitglieder beim letzten politischen Stammtisch der Sommerferien. Franz Herdring berichtete aus seiner Sicht als Ortsvorsteher von Bergkamen-Mitte über die Schwierigkeiten, den Nordberg als Einkaufs- und Bummelzone für die Bergkamener wieder attraktiv zu machen. Statt an einem Strick zu ziehen und Bereitschaft zu vernünftigen Kompromissen zu haben, würden von vielen Verantwortlichen viel zu oft nur die eigenen Besitzstände verteidigt. Die Zuhörer waren sich einig, daß der Nordberg als historischer 'Namensgeber' der Nordbergstadt unbedingt wieder auch mit Nicht-Türken belebt werden muß. Ebenso ist auch die verkehrs- und bustechnische ‚Wiederbelebung’ voranzutreiben.

Mit dem Fahrrad durch die Gemeinde: alle drei Radtouren in 2005 am 29.7., 5.8. und 19.8. unter der Leitung von Norbert de West waren vom Regen verfolgt. Trotzdem hatten alle Teilnehmer immer gute Laune. Zuguterletzt gab es dann auch immer ein kühles Bier zur Wiederbelebung, wie hier bei KAB-Mitglied Klaus-Dieter Hoffmann. Fortsetzung im nächsten Jahr folgt!

KAB St. Elisabeth Bergkamen ruft zur Teilnahme an der Maikundgebung in Kamen auf 

Bergkamen 08.04.2005 n Die Gelegenheit für ein Gruppenbild mit Dame lässt man sich nicht entgehen, dachte sich die Abordnung der KAB St. Elisabeth Bergkamen, die ebenso wie die erste Vorsitzende der KAB Deutschlands, Birgit Zenker, anlässlich des 100-jährigen Jubiläums des KAB-Bezirkes Hamm-Soest-Unna zur Festveranstaltung nach Bönen gekommen war. In Kürze trifft man sich dann auch schon wieder, denn Birgit Zenker ist die diesjährige Festrednerin auf der DGB-Maikundgebung in der Kamener Stadthalle am 1. Mai.

„Angesichts der Horrorzahlen von über fünf Millionen Arbeitslosen und des zunehmenden Sozialabbaus ist es nötig, dass auch wir von der KAB deutlich Flagge zeigen und Solidarität mit allen Arbeitnehmerverbänden üben!“ so Gerd Koepe, erster Vorsitzender der KAB St. Elisabeth Bergkamen – und hofft auf eine starke Beiteiligung von Seiten der KAB’s aus dem Kreis Unna.

Gruppenbild mit Dame: die Abordnung der KAB St. Elisabeth und die erste Vorsitzende der KAB Deutschlands, Birgit Zenker

XX. Internationaler Weltjugendtag in Köln rückt näher

Kirchengemeinde St. Elisabeth Bergkamen benötigt noch Quartiere für die jugendlichen Gäste aus aller Welt

Bergkamen  08.04.2005 n Zwar noch nicht im grünen Bereich, aber auf gutem Weg dorthin befindet sich die Anzeige auf dem „Bettenbarometer“ in der St. Elisabeth-Kirche. Denn 800.000 Jugendliche aus aller Welt im Alter zwischen 16 und 30 Jahren werden im August zum 20. Internationalen Weltjugendtag in Köln erwartet. Doch zuvor werden sie für vier Tage in den einzelnen Pfarrgemeinden in Privatquartieren untergebracht und nehmen dort am Gemeindeleben teil - und benötigen dort natürlich Schlafquartiere.

Über die Hälfte der benötigten 150 Schlafplätze im Bereich der St. Elisabeth-Kirche sind auch schon von Familien aus der Gemeinde zugesagt worden. „Es wäre schön, wenn wir die restlichen Quartiere auch noch zusammen bekämen“, so der Appell von Pfarrer Ulf Doppelfeld. Ein großer Aufwand sollte von den Gastgebern dabei nicht betrieben werden: ein Gästezimmer ist nicht erforderlich, Bett oder Platz für Iso-Matte und Schlafsack reichen, Frühstück sollte gereicht werden. „Sprachkenntnisse und Konfession spielen absolut keine Rolle. Irgendwie kommt man immer zurecht. Und Spaß macht es auch, einmal Gäste aus der fernen Welt bei sich zu Hause zu haben“, ist Gemeindeassistentin Irene Langwald überzeugt. Wer also in der Zeit vom 11. bis zum 15. August ein oder mehrere Schlafquartiere zur Verfügung stellen möchte, möge sich bei Irene Langwald (02303/53610) bzw. im Pfarrbüro (02307/87011) melden.

Eine Brücke zur Jugend der Welt, eine Kernbotschaft des verstorbenen Papstes Johannes Paul II., ist symbolisch in der St. Elisabeth Kirche aufgebaut.

 

Stand: 20.11.16